Ulysseus beginnt Strategiegespräche für die dritte Phase der Allianz in Sevilla
Am 15. und 16. September kommen Vertreter*innen der Europäischen Hochschule Ulysseus sowie externe Expert*innen im Rektoratsgebäude der Universität Sevilla zusammen, um auf das bisher Erreichte zurückzublicken und die künftige Ausrichtung der Allianz zu diskutieren.
Das Treffen „Towards Ulysseus 3“ markiert einen entscheidenden Wendepunkt in der Entwicklung der Allianz seit ihrer Gründung im Jahr 2020: Es begleitet den Übergang von der Umsetzungsphase hin zu langfristiger Wirkung und Nachhaltigkeit. Eröffnet wurde die Veranstaltung von Carmen Vargas, Rektorin der Universität Sevilla, gemeinsam mit weiteren Vertreter*innen der Universität Sevilla – darunter Julián Martínez, Prorektor für Internationales, Rocío Martínez de Pablos, Generalkoordinatorin von Ulysseus, und Inmaculada Periáñez, Geschäftsführerin von Ulysseus. Neben 20 Vertreter*innen aller Partneruniversitäten nehmen auch Delegierte der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sowie der Gemeinsamen Forschungsstelle der Europäischen Kommission (Joint Research Centre, JRC) teil. Ihre Beiträge geben den Diskussionen über die Zukunft der Hochschulbildung und der Hochschulallianzen in Europa einen übergeordneten Rahmen.

Fortschritte bewerten, künftige Herausforderungen erkennen
Am ersten Tag steht ein gemeinsames Verständnis davon im Mittelpunkt, wo die Allianz heute steht. Die Teilnehmenden gleichen die Erfolge von Ulysseus mit dem Mission Statement und der Finanzhilfevereinbarung (Grant Agreement) ab und ermitteln zugleich, in welchen Bereichen mit Blick auf die nächste Phase noch Entwicklungsbedarf besteht.
Diskutiert werden zentrale strategische Herausforderungen: der Schritt von der Lieferung einzelner Projektergebnisse hin zu messbarer Wirkung, eine stärkere institutionelle Verankerung und gemeinsame Verantwortung, schlankere Governance-Strukturen, eine gefestigte Rolle der Ulysseus Innovation Hubs, eine bessere Wirkungsmessung unddie Grundlagen für ein tragfähiges Modell über das Jahr 2028 hinaus.

Auf dem Weg zu einer gemeinsamen Vision
Ein Kernstück des Programms ist die Auseinandersetzung mit übergreifenden europäischen und globalen Herausforderungen für die Hochschulbildung. Mit Impulsen externer Expert*innen beleuchten die Teilnehmenden, wie Hochschulen auf veränderte Anforderungen in den Bereichen Innovation, Wettbewerbsfähigkeit, Kompetenzentwicklung und Talentgewinnung reagieren können.
Diese Diskussionen bieten eine wichtige Gelegenheit, darüber nachzudenken, wie Europäische Hochschulallianzen auch künftig zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen und zugleich die langfristigen strategischen Ziele Europas unterstützen können. Darüber hinaus erhält jede Partneruniversität die Möglichkeit, ihre institutionellen Prioritäten und Erwartungen an die Zukunft der Allianz vorzustellen. Indem sie Gemeinsamkeiten herausarbeiten und die unterschiedlichen institutionellen Rahmenbedingungen berücksichtigen, arbeiten die Teilnehmenden auf eine gemeinsame Vision für die nächste Phase von Ulysseus hin.

Über Ulysseus
Ulysseus ist eine von 73 Europäischen Hochschulallianzen, die die Europäische Kommission im Rahmen der Leitinitiative ihrer Europäischen Hochschulstrategie ausgewählt hat. Die von der Europäischen Kommission kofinanzierten Allianzen vereinen fast 650 Hochschulen aller Hochschultypen aus ganz Europa.
Die Europäische Hochschulallianz Ulysseus wird von der Universität Sevilla geleitet. Ihr gehören sieben weitere Partneruniversitäten an: die Université Côte d’Azur (Frankreich), die Universität Genua (Italien), die Technische Universität Košice (Slowakei), das MCI | Die Unternehmerische Hochschule® (Österreich), die Haaga-Helia University of Applied Sciences (Finnland), die Universität Münster (Deutschland) und die Universität Montenegro (Montenegro).