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Webinar | Neue Ideen für das uralte Problem des Alterns

On 22 February at 2pm CET, Ulysseus Ageing and Well-being Innovation Hub, based at University Côte d’Azur, will host the webinar titled "New ideas for the age-old problem of aging". This webinar will be led by Eric Gilson, Director of the IRCAN (Institute for research on Cancer and Aging) who will give an overview on the latest developments in the field of Aging Biology.
Einführung Die europäische Universität Ulysseus startet eine brandneue Reihe von Webinaren zu wichtigen regionalen und lokalen Herausforderungen. Diese sind Teil des Veranstaltungskalenders von „COMPASS: Leading Ulysseus to become a European University excellence model through Research and Innovation„, einem Horizont 2020-Projekt von Ulysseus und dem Aushängeschild für ihre F&I-Agenda und -Strategie. Diese Webinare werden von den Ulysseus Innovation Hubs organisiert und bringen Expertinnen und Experten aus dem akademischen Bereich, der Industrie, von NGOs und anderen Organisationen zusammen, um wichtige regionale und lokale Herausforderungen zu diskutieren.
Über „Neue Ideen für das uralte Problem des Alterns“ Obwohl das Altern ein universeller Prozess ist, sind seine biologischen Mechanismen noch immer kaum verstanden. In den kommenden Jahrzehnten werden unsere Gesellschaften mit zwei seismischen Verschiebungen konfrontiert sein: einer demografischen, da ein zunehmender Anteil der menschlichen Bevölkerung ein hohes Alter erreicht, und einer ökologischen, die sich auf die Biosphäre auswirkt. Beides macht deutlich, wie wichtig die Mechanismen des Alterns für die soziale, politische und wirtschaftliche Nachhaltigkeit sind. Während die Lebenserwartung der Menschen dank des medizinischen und sozioökonomischen Fortschritts weltweit steigt, werden die zusätzlich gewonnenen Lebensjahre häufig in einem schlechten bis sehr schlechten Gesundheitszustand verbracht. Das Altern wirft spezifische, bisher ungelöste medizinische Probleme auf, da es der Hauptrisikofaktor für die Entwicklung eines breiten Spektrums von chronischen Krankheiten und Krebserkrankungen ist, die alle massive soziale Folgen haben. In der Zwischenzeit verändern menschliche Aktivitäten unsere Ökosysteme tiefgreifend und haben erhebliche Auswirkungen auf die Alterungsrate und den Zustand lebender Organismen, z. B. von Korallen bis hin zum Menschen. Die beschleunigte Alterung von Lebewesen stellt eine Bedrohung für die biologische Vielfalt und die Nachhaltigkeit vieler natürlicher Ressourcen dar. Diese Veränderungen im Alterungsprozess stellen eine große Herausforderung für die Zukunft des Planeten und der Menschheit dar und erfordern einen innovativen wissenschaftlichen Ansatz, um dauerhafte Lösungen zu finden. Die derzeitigen Fortschritte auf dem aufstrebenden Gebiet der Biologie des Alterns sind beeindruckend. Sie werden im kommenden Jahrzehnt sicherlich zu medizinischen Revolutionen führen, die eine höhere Lebenserwartung bei guter Gesundheit und die damit verbundenen Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit, das soziale Leben, die Wirtschaft und den ethischen Rahmen unserer Gesellschaft mit sich bringen werden. Sie werden unser Verständnis der Alterungsprozesse in wildlebenden Organismen verbessern und Möglichkeiten für neue Strategien zur Erhaltung von Ökosystemen schaffen. Die Forschungsanstrengungen im Bereich der Biologie des Alterns sind jedoch nach wie vor stark abgeschottet und verstreut und befinden sich in Frankreich im Vergleich zu anderen Industrieländern meist noch im Aufbau. Obwohl mehrere biologische Alterungsmerkmale identifiziert wurden, ist nur sehr wenig über die zeitabhängigen Mechanismen bekannt, die ihr Auftreten, ihre Intensität, ihre Organspezifität und ihre Folgen steuern. Wie fangen sie an? Wie schreiten sie voran? Wie häufig treten sie in verschiedenen Populationen und Bevölkerungsgruppen auf? Gibt es programmierte Alterungsuhren, die ihr zeitliches Auftreten orchestrieren? Können wir sie rückgängig machen? Diese Fragen werden anhand der jüngsten Fortschritte der IRCAN-Teams der Universität Côte d’Azur behandelt.

Redner

Eric Gilson ist Universitätsprofessor und Arzt im Krankenhaus (PU-PHCE) an der Universität Nizza Côte d’Azur (UCA) und in der Abteilung für medizinische Genetik des Universitätsklinikums Nizza. Er ist Direktor des Instituts für Krebs- und Alternsforschung (IRCAN). Er wurde mit dem Großen Preis des Inserm 2019 ausgezeichnet und ist Mitglied der Europäischen Organisation für Molekularbiologie (EMBO) und der Academia Europaea ist Gilson international bekannt für seine bahnbrechenden Arbeiten über Telomere und deren Zusammenhang mit Krebs und Alterung. Über seine eigene Forschung hinaus, veranlassten ihn seine umfassenderen Fragen zur Biologie des Alterns, zur Gründung des IRCAN im Jahr 2012. Mit 15 Forschungsteams und 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist seine Exzellenz international anerkannt. In Fortsetzung dieses Ansatzes koordiniert er die Inserm-Netzwerke AGEMED und InterAging. Eric Gilson leitet auch ein chinesisch-französisches Labor (Krebs, Alterung und Hämatologie), an dem das Ruijin-Krankenhaus in Shanghai, das Inserm, das CNRS, das Collège de France und die Universitäten Côte d’Azur, Grenoble-Alpes und Jiaotong beteiligt sind.
Eric Gilson PU-PHCE Team “Telomere, Seneszenz und Krebs” Direktor des IRCAN (Institut für Krebs- und Alternsforschung) Universität Côte d’Azur, Inserm, CNRS Nizza, Frankreich

Weitere Details zu diesem Webinar

Moderation: Sylvain Antoniotti, (Innovation Hub Koordinator) und John Rowell (Innovation Hub Officer) am Ulysseus Innovation Hub „Altern und Wohlbefinden“ der Universität Côte d’Azur. Tag | Dienstag, 22. Februar 2022 Zeit | 14- 15.30 Uhr (MEZ) Host | Ulysseus Innovation Hub für Altern und Wohlbefinden Sprache | Das Webinar wird auf Englisch abgehalten Teilnahmebescheinigung | Klicken Sie hier, wenn Sie eine Teilnahmebescheinigung für dieses Webinar anfordern möchten. Kooperationsmöglichkeiten | Sind Sie an einer Zusammenarbeit mit dem Innovation Hub „Altern und Wohlbefinden“ der Université Côte d’Azur interessiert? Dann wenden Sie sich bitte an John Rowell, Beauftragter des Innovation Hubs.

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Über COMPASS

COMPASS: Leading Ulysseus to become a European University excellence model through Research and Innovation“ ist ein Horizont 2020- Projekt von Ulysseus und das Flaggschiff für die F&I Agenda und Strategie. COMPASS wurde von der Europäischen Union im Rahmen des Forschungs- und Innovationsprogramms Horizont 2020 unter der Finanzhilfevereinbarung Nr. 101035809 gefördert. Die in dieser Mitteilung geäußerten Ansichten und Meinungen liegen in der alleinigen Verantwortung der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der Europäischen Kommission wider.